Was ist eine Unconference?

Eine Un-Conference stammt aus dem Bereich der sogenannten „Open Space“-Veranstaltungen. Soll heißen: Ablauf und Inhalte einer Un-Conference werden von den Teilnehmern selbst bestimmt. Kerngedanke ist, die Diskussionslust der Teilnehmer zu fördern und ihrer Kreativität den größtmöglichen Gestaltungsspielraum zu geben.

Eine Un-Conference steht und fällt mit der Motivation ihrer Besucher. Denn Herzstück der Veranstaltung ist eine Vielzahl von Arbeitsgruppen und Workshops, die überwiegend von den Teilnehmern selbst angeboten werden. Dabei gelten folgende Regeln:

  • Jeder Teilnehmer, der Lust dazu hat, kann einen Workshop anbieten
  • Er oder sie stellt das Thema seines Workshops bei der allgemeinen Begrüßung kurz vor und skizziert die Beteiligungsform (handelt es sich z.B. um einen Vortrag mit anschließender Diskussion oder eher um eine Gruppenarbeit?)
  • Die Besucher der Un-Conference entscheiden sich, an welchen Workshops sie sich beteiligen wollen. Jede Arbeitsgruppe  ist für die Dauer einer Stunde ausgelegt. In unserem Fall werden wir parallel vier AGs haben, von denen vier nach einander stattfinden. Insgesamt werden also am 27. März 16 Workshops stattfinden.
  • Frontalbeschallung ist bei einer Un-Conference verpönt, rege Teilnahme dagegen ausdrücklich erwünscht! Im Klartext: Jeder Teilnehmer bringt sich in die Diskussion ein, stellt Fragen und äußert seine Ideen. Je aktiver die Teilnehmer den Workshop mitgestalten, umso lebendiger und sinnstiftender die Diskussion!

Ganz bewusst werden vom Veranstalter auch renommierte Experten eingeladen, die ebenfalls Workshops anbieten. Ihre Themen werden, wie die aller anderen Teilnehmer, die uns ihre Themenangebote vorab mitteilen, vorab bekannt gegeben. Zu den Experten der diesjährigen Un-Conference gehören u.a.: Knut Fleckenstein, MdEP // Birgit Schnieber-Jastram, MdEP // Manuel Sarrazin, MdB // Prof. Dr. Edda Müller, Ministerin a.D // Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll Stiftung // Dr. Ole Wintermann, Bertelsmann-Stiftung // Prof. Dr. Hans-Jürgen Schulke, MHMK // Antje Heider-Rottwilm, Vorsitzende von Church and Peace.

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 10 € * und ist bar am 27. März 2010 vor Ort bei den Veranstaltern zu zahlen.

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